Rückblicke

Monatsrückblick September 2026: Elbsandsteingebirge voraus!

Zuletzt aktualisiert am 3. Oktober 2026
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Bina im Elbsandsteingebirge an den Schrammsteinen: Monatsrückblick September 2026

Manche Monate laufen einfach so durch. Der September war anders: spektakulär, draußen wie drinnen. Ein Monat mit großen Ausblicken, besonderen Begegnungen und einem kleinen Jubiläum hier auf dem Blog. Komm mit, ich erzähle dir davon.


Ein Schritt reicht. Dann der nächste. Das ist mein Claim – und selten habe ich ihn so wörtlich genommen wie in diesem Monat. Es war ein Monat voller Schritte: große und kleine, draußen und drinnen. Geplant hatte ich davon nichts, alles hat sich einfach ergeben. Und manches davon hat mich ein Stück näher zu dem gebracht, wofür ich stehe. Lass uns gemeinsam zurückschauen.

Der Malerweg: Mit Dauergrinsen über Stufen, Leitern und durch Felsspalten

Ich habe mir eine Challenge gestellt: Ich wollte eine Region in Deutschland besuchen, in der ich noch nie gewesen bin. Ich war noch nie (wirklich) im Osten. Ich war noch nie im Elbsandsteingebirge. Und ich war noch nie auf dem Malerweg. Dabei soll der Malerweg eine der schönsten Mehrtageswanderungen in Deutschland sein – eine perfekte Wahl also für mein Vorhaben.

Und was soll ich sagen: Während ich diese Zeilen schreibe, bin ich mittendrin und völlig begeistert! Der Malerweg ist einer der spektakulärsten Wege, die ich bisher gegangen bin. Wildromantische Täler, riesige Sandsteinfelsen, die sich neben dir auftürmen. Oft führt der Weg darüber, dran vorbei oder wirklich mitten durch die Felsen hindurch – auf schmalen Eisentreppen durch enge Felsschluchten. Leitern, kleine Kletteraktionen – hier wird es nie langweilig.

Im Frühjahr war ich an der Madonna della Corona am Monte Baldo: 1800 Stufen hinauf und wieder hinunter. Der Malerweg wird auch „der Weg der Stufen“ genannt, und man beachte: ohne Zahl. Warum? Weil man das, was wir bei der Madonna gemacht haben, hier jeden Tag macht. Auf jeder einzelnen Etappe. Aber es ist unfassbar schön.

Im September bin ich die Etappen 2, 3 und 4 gelaufen. Gleich auf der ersten ging es an der Bastei vorbei – großartig, aber brechend voll. Ein Stück des Weges ging ich auf dieser Etappe mit drei Spaniern und so irrten wir im Quartett auf dem wunderschönen Hockstein bei Hohnstein herum. Wir fanden den Einstieg zur Wolfsschlucht nicht, alle vorhandenen Navis zeigten den falschen Weg. Und dann war er plötzlich da: mitten durch die Felsen. Schmale Eisentreppen führten uns durch eine enge Kluft hinab ins Dunkel und in die Tiefe.

Was den Malerweg für mich außerdem so besonders macht, ist das Miteinander. Manche Leute sieht man immer wieder – mehrfach am Tag, tagelang. Man unterhält sich, isst oder trinkt etwas zusammen und hat einfach nur Spaß. Und manchmal trifft man sie abends in der Unterkunft wieder. Ich habe so viele interessante Menschen kennengelernt – nicht nur am Weg, sondern auch drumherum. Und das Wetter? Durchgängig hervorragend. So wandere ich mit einem Dauergrinsen im Gesicht durchs Elbsandsteingebirge.

Die ausführlichen Berichte zu den einzelnen Etappen kommen noch – und wie es weitergeht, liest du im Oktoberrückblick. 🙂

Meine Umfrage: Ich kenne meine Geschichte – jetzt möchte ich deine hören

Über ungesunde Beziehungen wird viel geredet. Aber selten werden die gefragt, die mittendrin waren oder es noch sind. Wie fängt so etwas an? Woran merkt man, dass etwas nicht stimmt? Und was hält einen, obwohl man es längst ahnt? Genau das möchte ich von anderen hören. Deshalb habe ich im September meine erste eigene Umfrage gestartet: „Scheinbar glücklich – ungesunde Liebe?“

17 Menschen haben bisher teilgenommen, und was sie mir anvertraut haben, berührt mich sehr. Ein Satz ist bei mir besonders hängengeblieben: „Ich dachte, es ändert sich schon noch zum Guten – wir werden doch noch ein gutes Team.“ Vielleicht, weil ich ihn selbst so gut kenne.

Aus den ersten Antworten ist mein Artikel Toxische Beziehung – was ist das? entstanden. Darin erzähle ich, wie ich mich 2018 mit Beziehungscoaching beschäftigt und die Seiten über toxische Beziehungen einfach überblättert habe. „Betrifft mich ja nicht“, dachte ich damals. Erst viel später habe ich verstanden, dass es mich sehr wohl betraf. Außerdem geht es um die typischen Phasen vom Love Bombing bis zur Rückholphase, um Warnzeichen schon beim Kennenlernen und darum, warum das Loslassen so schwer ist.

Und jetzt brauche ich dich: Die Umfrage läuft noch bis zum 11. Oktober. Wenn du selbst eine ungesunde Beziehung hinter dir hast, gerade dabei bist, dich zu lösen – oder erst spürst, dass etwas nicht stimmt –, dann ist deine Geschichte wertvoll. Die Umfrage ist komplett anonym und dauert etwa 10–15 Minuten. Die Textfelder sind freiwillig, du schreibst so viel oder so wenig, wie du magst. Und wenn du möchtest, schicke ich dir den fertigen Artikel mit allen Ergebnissen. → Hier geht’s zur Umfrage

Und wenn du jemanden kennst, für den diese Fragen wichtig sein könnten: Teil den Link gern weiter. Jede Stimme zählt.

Mein 100. Blogartikel – und ausgerechnet dieser

Im September habe ich meinen 100. Blogartikel geschrieben. Dass es genau dieser wurde, hat sich so ergeben. Und ich finde es toll, denn es ist ein besonderer Artikel: Wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg zur wanderbloggenden Coach für Frauen.

Darin erzähle ich, wie aus dem Mädchen mit der Lese-Rechtschreib-Schwäche, das Bibliothekarin werden wollte und Wandern ziemlich anstrengend fand, die Wanderbloggerin und Coach für Frauen wurde, die ich heute bin. Es geht um meinen allerersten Blog „Chaos in Laos“, um den RheinBurgenWeg, den ich für eine Agentur zuerst nur per Google Earth „gehen“ durfte, um meine Alpenüberquerung auf dem E5 und um anderthalb Stunden Herzklopfen vor der Anmeldung zur Coaching-Ausbildung.

Vor allem aber geht es um das, wofür ich heute stehe. In diesem Artikel erzähle ich zum ersten Mal so offen, warum mich das Thema toxische Beziehungen nicht nur beruflich, sondern auch ganz persönlich etwas angeht. Ein Teil davon ist übrigens unterwegs auf dem Malerweg entstanden. 🙂

Was ich im September gebloggt habe

Wandere achtsam – auf dem Weg und auf deiner inneren Reise.
Bis zur nächsten Tour, deine Bina ❤️

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    Jeder Weg hinterlässt Spuren

    Was nimmst du aus diesem Artikel für deinen nächsten Schritt mit? 🙂