Persönliches

Meine 3 wichtigsten Werte: Abenteuer, Vertrauen und Wachstum

Zuletzt aktualisiert am 12. September 2026
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Sabine Schönberg - Blogartikel über ihre drei wichtigsten Werte

Über manche Werte verhandle ich nicht – sie sind mein innerer Kompass. Sie entscheiden mit, wer und was in mein Leben passt – und wer eben nicht. Drei davon tragen bei mir alles, mein Wandern genauso wie mein Coaching: meine wichtigsten Werte sind Abenteuer, Vertrauen und Wachstum. Lies, was sie mir bedeuten.


Es gibt diese eine Frage, die mich schon lange begleitet: Woran merkt man eigentlich, ob zwei Menschen zueinander passen? Als Freundinnen, als Partner – oder eben auch als Coach und Coachee. Für mich ist die Antwort ziemlich klar: an den Werten. Und trotzdem ist mir in den letzten Monaten etwas passiert, das ich dir nicht verschweigen will: Ich habe mich in mancherlei Hinsicht verbogen und meine eigenen Werte gar nicht so gelebt, wie ich das sonst tue. Als mir das aufgefallen ist, habe ich gehandelt und die Sache für mich geklärt.

Und während ich noch denke: „Eigentlich wäre jetzt der perfekte Zeitpunkt, den Blogartikel über meine drei wichtigsten Werte zu schreiben“, hat das Universum mich bereits gehört: Prompt schlägt mein Blogcoach Judith genau diese Woche vor, genau diesen Artikel zu schreiben. 🙂 Also lege ich meine Werte heute mal schwarz auf weiß offen. Drei Werte tragen bei mir alles – mein Leben draußen auf den Wegen genauso wie meine Arbeit als Coach. Und wenn du dich beim Lesen wiedererkennst, dann sind wir uns vermutlich näher, als du gerade denkst.

Abenteuer: raus in die Welt und rein in mich selbst

Ich bin am liebsten draußen. Wandernd, die Welt und die Natur erkunden – für mich ist jede Wanderung und jede Reise ein Abenteuer. Und ganz ehrlich: Ohne kann ich nicht. Abenteuer heißt für mich deshalb auch Freiheit. Die Freiheit, einfach losgehen zu können.

Aber Abenteuer ist nicht immer nur Sonnenschein und schöne Aussicht. Manchmal heißt Abenteuer auch Mut. Mut, allein auf eine große Wanderung zu gehen. Und Mut, sich den Herausforderungen zu stellen, die sich unterwegs zeigen – eine steile Leiter, ein Klettersteig, whatever da gerade auf dem Weg liegt. Genau da wächst das Abenteuer für mich über das reine Draußensein hinaus.

(Und ich kann ja schon mal spoilern: Ich habe da in nächster Zeit was vor. Ihr werdet beizeiten davon lesen. 😀)

Und dann gibt es noch das Abenteuer, das man von außen erstmal gar nicht sieht: das Coaching. Das ist eine Reise der anderen Art – eine Reise nach innen, in meine eigene Innenwelt. Und genau wie draußen auf dem Berg weiß ich auch da vorher nicht immer, worauf ich unterwegs stoße. Für mich gehört beides zusammen: der Weg nach draußen und der Weg nach innen.

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Vertrauen: die Grundlage von allem

Vertrauen ist für mich die Grundlage jeder Beziehung. Egal ob zum Partner, zur Freundin oder zwischen mir und einem Coachee – und übrigens auch umgekehrt. Wenn kein Vertrauen da ist, funktioniert die Beziehung nicht. Punkt.

Vertrauen heißt für mich aber noch mehr: Ehrlichkeit und Loyalität. Beides bringe ich anderen Menschen entgegen – und beides erwarte ich auch von meinem Gegenüber. Das ist keine Einbahnstraße.

Und ja, da bin ich konsequent. Menschen, denen ich nicht vertrauen kann, dürfen ihren Weg gehen – ich halte sie nicht fest. Denn es ist ein Stück Selbstfürsorge, seine wertvolle Zeit nicht mit Menschen zu vergeuden, die nicht zu einem stehen. Zeit ist das einzige Gut auf dieser Welt, das wir nicht zurückbekommen. Stell dir eine Sanduhr vor: Wir sehen immer nur, wie viel Sand schon nach unten durchgelaufen ist – aber nie, wie viel oben noch übrig ist.

Wachstum: alles, nur kein Stillstand

Wachstum ist für mich gleichbedeutend mit Weiterentwicklung. Es heißt, dass ich Neues lerne und umsetze – oder mir Dinge von jemandem zeigen lasse, der in einem Thema schon weiter ist als ich. Und es heißt, dass ich mir Ziele setze und daran arbeite sie zu erreichen. Stillstehen ist einfach nicht mein Ding.

Aber – und das ist mir wichtig – Wachstum fängt für mich noch woanders an: bei der Verantwortung. Nur wenn ich die Verantwortung für mein eigenes Tun und Handeln übernehme, ist Wachstum überhaupt möglich.

Denn das Gegenteil von Wachstum ist Stillstand. Und Stillstand sieht meistens so aus: Nichts verändert sich, alles bleibt, wie es ist – und schuld sind immer die anderen! Da steige ich nicht ein. Nicht bei mir, und auch nicht bei den Frauen, die ich begleite.

Übrigens steckt genau dieser Gedanke auch in meinem Blognamen: Ausgelatschte Schuhe. Ausgelatscht heißt „nicht fertig“. Persönlichkeitsentwicklung ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist – und das finde ich ziemlich beruhigend. 🙂

Und du?

Abenteuer, Vertrauen, Wachstum – wenn du beim Lesen an der einen oder anderen Stelle genickt hast, dann lass uns in Kontakt bleiben.


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