Rückblicke

Monatsrückblick Juni 2026: Venedig, Toskana-Feeling und mein Einstieg in The Content Society

Sabine Schönberg steht abends auf der beleuchteten Rialtobrücke in Venedig, im Hintergrund der Canal Grande bei Nacht mit glitzernden Lichtern.

Zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2026

Der Mai hat mir gezeigt, dass nach außen gehen und nach innen wachsen zusammengehören. Im Juni hat sich genau dieses Muster wiederholt – nur in einem ganz neuen Gewand. Es ging wieder raus in die Welt, diesmal (auch) aufs Wasser. Und wieder nach innen, diesmal in einen neuen Rahmen, der mich als Bloggerin nochmal ein gutes Stück weiterbringen soll. Dazwischen: jede Menge Eindrücke, ein bisschen Italien-Sehnsucht und die Erkenntnis, dass man manche Dinge erst zu schätzen weiß, wenn man sie endlich selbst erlebt. Wie immer gilt: Ich nehme dich mit.


Venedig – Mein erster Besuch in der Lagunenstadt

Anfang des Monats nahmen wir uns zwei Tage Zeit, um Venedig, die Stadt des Wassers, zu erkunden. Schon bei der Anreise staunten wir: Wir waren davon ausgegangen, vom Festland mit dem Schiff zur Insel überzusetzen. Aber nein! Unser Parkhaus „Venezia Tronchetto Parking“ lag auf einer vorgelagerten Parkinsel, die wir über eine vier Kilometer lange Brücke erreichten. Von dort ging es los: Direkt am Parkhaus liegt ein Wasserbahnhof, an dem Wasserbusse und Wassertaxen ablegen. Schon hier gibt es einiges zu wissen und zu beachten – ich berichte ausführlich davon im Venedig-Blogartikel, den ich gerade noch schreibe.

Wir nahmen das Wassertaxi zum Markusplatz und staunten erneut: Auf den ersten Metern gab es richtig Seegang, das kleine Boot schaukelte ordentlich hin und her. Dann waren wir da – in der weltberühmten Altstadt von Venedig. Wir hatten unsere Ankunft bewusst auf den späten Nachmittag gelegt, wenn die Tagestouristen wieder heimfahren. Während wir auf einem langen Streifzug zum Hotel liefen, leerte sich die Stadt wie von Geisterhand.

Was wir vor lauter Staunen allerdings komplett verpeilt hatten: Unser Hotel lag eigentlich nur einen Steinwurf vom Parkhaus entfernt – also fast dort, wo wir hergekommen waren. Stattdessen sind wir erstmal quer durch die ganze Altstadt zum Markusplatz gefahren und dann gemütlich 45 Minuten zu Fuß zurückgelaufen. Im Nachhinein war das aber Glück im Unglück: So bekamen wir gleich am ersten Abend einen langen, ausführlichen Eindruck von der Stadt – ganz ohne Plan, einfach drauflos.

Schon bei der Ankunft im Hotel waren wir völlig überwältigt – und das lag nicht nur an der hohen Luftfeuchtigkeit in der historischen Stadt. So viele alte Häuser, so viele kleine Gässchen, unzählige Brücken und dazwischen: einfach Wasser. Ich glaube, manche Häuser kann man sogar nur vom Wasser aus betreten. Hotels haben oft hauseigene Anlegestellen, an denen Gäste direkt mit dem Wassertaxi anreisen. Sogar Pakete werden von einem kleinen DHL-Bötchen zugestellt. Der helle Wahnsinn!

Einen ausführlichen Venedig-Bericht findest du demnächst hier auf dem Blog.

Blick über das Wasser auf die Kirche San Giorgio Maggiore in Venedig mit ihrem markanten Glockenturm, Vaporetto und Boote auf dem Canal.
Blick auf San Giorgio Maggiore – einer der vielen Ausblicke, die einem in Venedig den Atem rauben.
Ein Gondoliere steht und rudert eine traditionelle venezianische Gondel über das Wasser, im Hintergrund die Silhouette der Lagunenstadt.
Der Gondoliere gehört zu Venedig wie das Wasser selbst – ein Bild, das man so nur hier sieht.

Toskana-Feeling in der Eifel: Wanderung auf der EifelSpur

Kaum aus Italien zurück, zog es uns wieder in die Toskana – diesmal nicht die italienische, dort waren wir letztes Jahr, sondern in die „Toskana der Eifel“. Wir wollten das Italien-Feeling noch ein bisschen festhalten. Und auf den ersten Etappen des Eifelsteigs war ich ja bereits Anfang Mai unterwegs.

Die 16 Kilometer lange, mittelschwere Eifelspur „Toskana der Eifel“ ist ein zertifizierter Qualitätswanderweg, der den Eifelsteig mehrfach kreuzt. Sie führt von Blankenheim-Ripsdorf durch das größte Wacholder-Schutzgebiet Nordrhein-Westfalens und das ökologisch wertvolle Lampertstal. Es war ein wirklich warmer Tag – aber das hatte ich schon vor ein paar Jahren festgestellt, als ich die Tour zum ersten Mal gegangen bin: Dort oben weht es ordentlich, sodass sich die Hitze trotzdem angenehm anfühlte.

Neben den namensgebenden Wacholderhügeln warten seltene Orchideenblüten sowie weite Ausblicke vom Kalvarienberg. Übrigens kein Zufall, dass die Landschaft so an die Toskana erinnert: Wacholder ist eng mit Zypressen verwandt, die in der Toskana an jeder Ecke stehen – die optische Verwandtschaft hat also einen botanischen Grund.

Zum Abschluss sind wir noch im Restaurant am Startpunkt eingekehrt – dort lässt es sich herrlich sitzen, mit Blick auf die Dorfkirche und einen Bauernhof, und einem kühlen Getränk in der Hand.

Mit Wacholderbüschen bewachsener grüner Hügel der Eifelspur "Toskana der Eifel", im Vordergrund ein kleines Eifeldorf mit weißen Häusern.
Die namensgebenden Wacholderhügel – aus der Ferne sieht man sofort, woher die „Toskana der Eifel“ ihren Namen hat.
Weiter Panoramablick von einer Anhöhe über ein Eifeldorf mit grünen Wiesen, Feldern und sanften Hügeln im Hintergrund.
Weite statt Enge: dieser Blick über die Kalkeifel hat uns auf Anhieb verzaubert.

Mein Einstieg in „The Content Society“

Nachdem ich im April/Mai an Judiths „Double your List“ teilgenommen, meinen Newsletter optimiert hatte, und ihn seitdem regelmäßig schreibe, sowie mein erstes Freebie (Muster identifizieren: Immer dieselbe Geschichte!) entwickelt hatte, hatte ich „Blog geleckt“ – und bin in Judiths Jahres-Coaching „The Content Society“ eingestiegen. Ich bin jetzt seit knapp vier Wochen dabei und ziemlich begeistert.

Gleich im Juni habe ich fünf Blogartikel geschrieben (mit diesem sechs) – weit über meinem üblichen Monatsdurchschnitt. Ich habe begonnen, ein Mini-Produkt zu entwickeln, das auf meinem Freebie aufbaut. Und ich habe meine erste Blogparade gestartet (Den Link zum Aufruf findest du im nächsten Abschnitt). Wir geben uns im Coaching gegenseitig Feedback auf jeglichen Content – egal ob Blogartikel, Freebie, Landingpage oder einfach nur eine Idee. Das ist unglaublich wertvoll. Ganz nebenbei konnte ich aufgrund meiner Blog-Erfahrung gleich bis in Judiths Mastermind-Gruppe durchrutschen.

Was mich überrascht hat: Wie viel Klarheit allein durch das Aussprechen eigener Ideen entsteht. Manchmal reicht schon der erste Satz in der Gruppe, um selbst zu merken, ob eine Idee wirklich trägt oder ich sie nur aus Begeisterung zu schnell für gut befunden hatte und kleine Anpassungen notwendig sind.

Was ich im Juni 2026 gebloggt habe

Was im Juni 2026 sonst noch los war

  • Ich habe Naturbäder für mich entdeckt. Das Naturbad in Olfen (NRW) finde ich besonders schön.
  • Im Kreativ-Rausch: Nach dem ersten Freebie entwickele ich gerade mein erstes Mini-Produkt. Daraus ist die Idee für ein zweites Freebie entstanden.
  • Ich habe den Namen dieses Blogs geändert: Das Anhängsel „Das Wanderblog.“ fällt nun weg, da es nicht mehr so richtig zu dem passt, was ich mache. Mehr dazu erzähle ich dir in den nächsten Wochen.

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