Rückblicke

Monatsrückblick Mai 2026: Zwischen Eifel, Dolomiten und dem erstem Freebie

Sabine Schönberg wandert mit Stöcken und Rucksack auf einem schmalen, felsigen Pfad zum Monte Altissimo. Im Vordergrund eine knorrige Kiefer, rechts ein großer Fels — steiles Gelände, strahlende Sonne, rote Cap.

Zuletzt aktualisiert am 7. Juni 2026

Viele Kilometer, viele neue Eindrücke — und ein Schritt, der lange auf sich warten ließ. Anfang Mai auf dem Eifelsteig, dann Italien. Dazwischen Wanderungen, die mich begeistert haben, Orte, die mich berührt haben — und eine Sauna, die mich zum Lachen gebracht hat. Aber der Mai war nicht nur Reisen. Er war auch ein Monat, in dem ich etwas angepackt habe, das schon viel zu lange auf meiner Liste stand. Beides gehört zusammen, finde ich: nach außen gehen und gleichzeitig nach innen wachsen. Und der Mai hat mir wieder einmal gezeigt, warum.


Eifelsteig — mein erster mehrtägiger Trail des Jahres

In den ersten Mai-Tagen wanderte ich auf dem Eifelsteig — von Kornelimünster am Anfang von Etappe 1 bis nach Gemünd am Ende von Etappe 4. Einen Teil des Gebietes kannte ich schon, denn ich war dort schon öfter auf anderen Wegen unterwegs.

Und doch gibt es Orte, die mich immer wieder in ihren Bann ziehen: das verlassene Dorf Wollseifen und die Ordensburg Vogelsang zum Beispiel. Beides trägt eine Geschichte in sich, die man nicht einfach wieder loswird, wenn man einmal dort gewesen ist.

Was mich auf den Etappen sonst noch erwartet hat und was ich erlebt habe — davon werde ich noch ausführlich berichten. Die Blogartikel sind in Arbeit — stay tuned! 😊

Felsiger Wegabschnitt auf dem Eifelsteig — moosbedeckte Granitfelsen ragen aus dem Waldboden, im Hintergrund dichter Mischwald unter bewölktem Himmel.
Die Eifel hat ihre ganz eigene Wildheit — hier zeigt sie sich in Fels und Moos.

Italien: Gardasee, Dolomiten und ein Berg, der mich schon länger begleitet

Der Mai hat mich auch nach Italien geführt — an den Gardasee, ins Trentino und bis in die Dolomiten. Gewandert sind wir viel: unter anderem zur Madonna della Corona, deren Weg mehr ist als nur ein Aufstieg, und zur Rifugio Malga Campei, wo uns oben ein Alpenpanorama erwartete, das einen einfach sprachlos macht.

Dann war da noch der Monte Altissimo mit seinen 2078 m — der Berg hinter dem Berg, von dem ich in meinem Newsletter schon erzählt habe. Der Blogartikel dazu folgt in Kürze!

Und Meran: 2019 endete dort meine Alpenüberquerung. Dieses Mal sind wir mit der Seilbahn Meran 2000 wieder hochgefahren — und ich erinnerte mich sofort an den Moment damals, als wir nach sieben oder acht Tagen in den Bergen unten ankamen und alle dachten: „Bor, stinkt das hier!“.

Die Abgase, die man in der Stadt gar nicht mehr wahrnimmt, weil man sie einfach gewohnt ist — oben hatte es sie nicht gegeben. Manche Dinge merkt man erst, wenn man sie eine Weile nicht hatte.

Die Wallfahrtskirche Madonna della Corona in der Felswand — Totale von unten, die Kirche schmiegt sich in den senkrechten Fels hoch über dem Tal.
Madonna della Corona — eine Kirche, die aussieht, als hätte der Fels sie einfach in sich aufgenommen.

Mein erstes Freebie ist online — und es hat länger gedauert als geplant

Ich gebe es zu: Ich habe dieses Thema ewig vor mir hergeschoben. Nicht weil ich kein Freebie wollte — sondern weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte, für welches Thema. Zu viele Ideen, zu viele Möglichkeiten, zu viel Grübeln.

Im Rahmen des Newsletter-Kurses bei Judith habe ich es jetzt endlich angepackt — und mein erstes Freebie ist online. Es heißt „Immer wieder dieselbe Geschichte – bis du weißt, warum“ und richtet sich an Frauen ab 35, die wandern und sich innerlich weiterentwickeln möchten.

Die zentrale Frage dahinter: Warum passiert mir immer dasselbe? Wenn du dich das auch schon gefragt hast, ist dieses Freebie genau das Richtige für dich.

Was mich das gelehrt hat: Perfekt ist der Feind von fertig. Und manchmal braucht man einfach den richtigen Rahmen — und jemanden, der einen sanft aber bestimmt vorwärtsbewegt.

Warum passiert mir immer dasselbe?

Wenn du das Gefühl kennst, dass sich eine Geschichte in deinem Leben einfach wiederholt – egal wie viel du an dir arbeitest – dann ist dieses PDF für dich. Fünf Fragen, die zeigen, was wirklich dahintersteckt.

Was im Mai 2026 sonst noch los war

  • Giro d’Italia: Gleich drei Etappen haben wir live erlebt — in Andalo, Pieve di Soligo und Alleghe. Jede hatte ihr eigenes Flair, aber mein absolutes Highlight war Alleghe: ein kleines Bergdorf direkt an einem Gebirgssee, mitten in den Dolomiten. Oben auf dem Piani di Peze, wohin wir mit der Seilbahn hochgefahren sind, war die Zielankunft — die Energie und die Kulisse waren atemberaubend. Das kleine 1000-Seelen-Dorf hatte an diesem Tag 15.000 Besucher zu Gast.
  • Verona: Die Arena, die engen Gassen, das ganze römische Erbe — Verona hat eine Schwere und eine Schönheit, die einen einfach nicht kalt lässt. Wer die Stadt besucht, bemerkt, dass sie neben Romeo und Julia noch weitaus mehr zu bieten hat. Zum wiederholten Mal stellte ich fest: Ein paar Stunden reichen hier nicht ansatzweise aus, um sich alles anzuschauen.
  • Party-Sauna am Gardasee: Am Tag nach unserer Ankunft wollten wir entspannen — Therme, Sauna, Ruhe. Was wir nicht wussten: Wir hatten eine Party-Sauna erwischt. 😊 Nach wenigen Minuten wunderten wir uns über den Lärm, und dann lief „Hol das Lasso raus“ — während der Aufgussmeister sein Handtuch schwang und die schwitzenden Gäste klatschten und feierten. Ballermann-Hits in der Sauna. In Italien. Wir haben herzlich gelacht. 😂
Blick von einer Holzhütte auf die Dolomiten in Alleghe — im Vordergrund rosa Giro-d'Italia-Dekoration und ein Banner mit der Aufschrift „Dolomiti Bellunesi", im Hintergrund mächtige Felsgipfel unter blauem Himmel.
Giro d’Italia in Alleghe — wenn Radsport auf Dolomiten trifft, stimmt die Kulisse einfach.
Blick auf einen bewaldeten Hügel in Verona mit der Basilika Madonna di Lourdes, umgeben von Zypressen und mediterraner Vegetation unter strahlend blauem Himmel.
Verona von seiner ruhigen Seite — hinter der Stadt verstecken sich Hügel, Kirchen und Geschichten, die kaum jemand kennt.
Abendstimmung am Gardasee — eine Person steht auf einem Felsvorsprung am Ufer, Segelboote liegen auf dem ruhigen Wasser, im Hintergrund grüne Berghänge im Dunst.
Der Gardasee in der Abenddämmerung — in solchen Momenten braucht es keine weiteren Worte.

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