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Von Burgen, Sagen und Mythen: 11 Tage zu Fuss durch das Mittelrheintal

Wanderung im Mittelrheintal

Ich musste mal wieder raus! Etwas anderes sehen, ein paar Sachen aus dem Kopf kriegen und der letzte Urlaub lag dank Corona auch schon eine Weile zurück… Der RheinBurgenWeg im Mittelrheintal sollte es werden! Eigentlich wollte ich den Fernwanderweg gemeinsam mit meiner Wandergruppe gehen, aufgrund der Gesamtsituation war (ist) das aber nicht möglich …

Und dann erinnerte ich mich an die Alpenüberquerung im Jahr zuvor: Wir hatten nichts zu tun – außer zu gehen. Einen Fuß vor den anderen zu setzen. Berge bezwingen, staunen, die Aussicht genießen. Eine ganze Woche lang! Schon am zweiten Tag verloren wir jegliches Zeitgefühl und wussten nicht mehr, welcher Tag es war, wie spät es ist oder wie lange wir schon unterwegs waren. Gut, sone Alpenüberquerung geht nicht mal eben. Aber ich hatte Urlaub, diese Idee und Fernweh… So packte ich meinen Rucksack und begab mich auf meine erste mehrtägige UND (fast) alleinige Wanderung. 🙂

Falls du Zweifel bei einer alleinigen Mehrtagestour hast oder einfach wissen willst, was Dich auf dem RheinBurgenWeg erwartet, findest Du in diesem Blogbeitrag alles, was Du wissen musst. Einen separaten Beitrag zur Planung und Vorbereitung für eine mehrtägige Wanderung im Mittelrheintal findest du demnächst ebenfalls hier.

Falls trotzdem Fragen offenbleiben, schreibe mir gerne einen Kommentar. 🙂

Inhalt

Tag 1, Bad Breisig bis Andernach: Wo das Wasser aus der Erde in den Horizont sprudelt. Nicht.

Die dritte Etappe des RheinBurgenWegs ist einer der schönsten Etappen im unteren Mittelrheintal. So kommt es, dass ich diesen Abschnitt schon dreimal bewanderte, aber kein einziges Mal das Highlight am Ende des Weges, den Kaltwassergeysir in Andernach, bewundern konnte. Pandemie sei Dank! Aber: Ich komme wieder … 😉

Die Fakten

Länge:19,5 km
Aufstieg:900 m
Abstieg:810 m
Route:Bad Breisig - Andernach
Schwierigkeit:schwer
Reine Gehzeit:6,5 Stunden
Start:Bahnhof Bad Breisig
(Parken: Parkplatz am Bahnhof)
Ziel:Bahnhof Andernach
(Parken: am Bahnhof)
Zurück zum Start:Mit dem RB 26/RE 5 von Bf. Andernach nach Bf. Bad Breisig (6 Min.)

RheinBurgenWeg, Etappe 3: Bad Breisig bis Andernach

Als ich nach zwei Stunden in Bad Breisig aus dem Zug stieg, ließ das Wetter ein wenig zu wünschen übrig. Es war grau und bedeckt, ab Nachmittag waren Gewitter angesagt. Mir war ein wenig mulmig ob der Tatsache, dass ich jetzt 11 Tage lang alleine und in fremdem Gebiet durch die Gegend wandern würde. Aber ich freute mich auch und sah gefasst dem entgegen, was mich in der nächsten Zeit erwarten würde. So schulterte ich meinen Rucksack und stiefelte los. 170 km to go.

Wenige Meter hinter dem Bahnhof startet die dritte Etappe und führte mich an einem Tennisplatz vorbei direkt auf einen schmalen Pfad und in den Wald. Nach kurzer Zeit gelangte ich  auf einen breiteren Weg und erreichte die 12 Meter hohe Mariensäule, welche seit 1957 von oben hinab ins Tal grüßt. Die danebenstehende Bank nutze ich direkt für die erste Trinkpause. Ich wunderte mich ein bisschen … Mein Rucksack war doch leichter (8 kg inkl. Getränke) als vergangenes Jahr bei der Alpenüberquerung. Wie habe ich es geschafft, über die Alpen zu gehen? Mit noch mehr Gewicht! Großartig. Nicht.

Hinter der nächsten Kurve führte ein Serpentinen-Pfad steil nach oben, um nach einem ersten Vorgeschmack auf die kommenden Ausblicke direkt wieder runter an den Rhein zu führen.

Von Burg Rheineck zu Burg Brohleck

Am Rande von Bad Breisig angekommen, überquerte ich zunächst den Vinxtbach. Das Gewässer markierte die ehemalige Grenze im Römischen Reich zu Niedergermanien. Danach schlängelte sich ein gepflasterter Weg hinauf zu Burg Rheineck. An dieser Stelle fragte ich mich erneut, wie ich es geschafft habe, mit noch mehr Gewicht … Zu meiner Enttäuschung war das Anwesen selbst vom Weg aus gar nicht zu sehen.

Allerdings bietet die Aussichtsplattform Reutersley, welche ich kurz darauf über einen Felspfad erreiche, einen beeindruckenden Panoramablick auf die Burg sowie in das Rheintal. Rheineck befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Vom Aussichtspunkt aus führt der RheinBurgenWeg zwar steil, direkt an der Hangkante und auf schmalen Weg wieder ganz hinunter bis an den Rhein, das macht mir aber wenig aus. Zeit, um Luft zu holen – und die brauchte ich auch, denn: Nach kurzer ebener Fläche in einem Neubaugebiet führte mich eine Bergstraße erneut himmelwärts. Das ständige Auf und Ab erinnerte mich an einen Herz-Kreislauf-Testwanderweg, den ich einst am Königssee bewanderte. 🙂 Zur Entspannung ging es auf der Höhe in einen hübschen Wald hinein, wo mich nur noch sachte Steigungen erwarteten.

Bis hierhin war ich auf meiner Wanderung komplett alleine unterwegs. Das sollte sich beim Abstieg nach Brohl ändern: Auf dem Berghang neben mir sprangen Rehe durch das Unterholz, welche sich wohl vor mir erschrocken haben. Etwas später hörte ich in unmittelbarer Nähe Tiergeräusche, die ich jedoch keinem Tier eindeutig zuordnen konnte. Es hörte sich an wie das Knurren eines Hundes – aber irgendwie auch wieder nicht… Kurz darauf wanderte ich direkt auf Burg Brohleck bzw. Schloss Augustaburg zu.

Ich bewunderte das Anwesen und die imposante Statue an der Hofeinfahrt. Der RheinBurgenWeg führt direkt über den Hof der Burg, schließlich wanderte ich über die Zufahrtsstraße in das Örtchen Brohl hinein. Bevor es von Brohl aus wieder aufwärtsgeht, gibt es am Ortsende einen kleinen Bäcker – wo man theoretisch einkehren könnte. Leider war er bisher immer geschlossen.

Vulkanexpress, Eselstreppe und ein höherschlagendes Herz

Hinter Brohl überquerte ich die Schienen des Vulkanexpresses und wanderte auf einem felsigen Pfad den Dickberg hinauf. Hier schlägt das Wanderherz höher und das liegt nicht nur am Höhenunterschied: Es ist steil, es ist felsig, es ist wild. Trittsicherheit ist gefragt, evtl. auch Schwindelfreiheit. Überraschend schnell erreichte ich den kleinen Pavillon, der von dem vorherigen Berg aus schon zu sehen war. Die Verlockung einer Pause war groß, aber nicht bei so einem Aufstieg… 🙂

Schließlich erreichte ich die Eselstreppe mit in Fels gehauenen Stufen. Wow! Nach einer Weile gelangte ich an die Fahne, welche auch von unten schon zu sehen ist. Fälschlicherweise erweckt die Fahne den Eindruck, man habe den höchsten Punkt erreicht – dem ist aber nicht so. Es geht noch weiter bergan, bis schließlich eine Bank die (fast) am höchsten Punkt steht, zur Pause mit Ausblick lud. An dieser Stelle hatte ich schon fast 3/4 der angegebenen Höhenmeter erklommen – auf knapp neun Kilometern. Puh.

Danach führt der Weg in den Wald und es geht nur noch mit sanften Erhebungen bergan. Der schmale Pfad windet sich um Felsbrocken und Gehölz. Nicht mehr lange, dann ebnete sich der Weg. Auf einem breiten Waldweg wanderte ich über die Rheinhöhen hinweg. Mitten auf dem Berg entdeckte ich einen hübschen, aber alten Hof – der Alker Hof. Wenig später heißt es: Obacht! Auf einem schmalen und versteckten Pfad zweigt der RheinBurgenWeg vom Forstweg scharf nach rechts ab. Der Einstieg zu den historischen Basaltbrüchen!

Verwunschener Wald und Basaltabbaugeschichte

Mit dem Betreten des Pfades tritt man in eine scheinbar andere Welt ein. Da erheben sich Felswände. Große und kleine bemooste Felsbrocken liegen rechts und links des Pfades. Der ganze Wald wirkt mystisch und man glaubt, jeden Moment kommt hinter einem der Brocken ein Gnom oder ein Troll hervor. Tatsächlich sind dies aber historische Basaltbrüche. Abbauspuren von der Römerzeit bis ins Mittelalter lassen sich hier nachweisen.

Zahlreiche Hinweistafeln berichten über den Abbau und den Vulkanismus der Region. Ich halte mich hier lange auf, obgleich der Weg nach ca. 500 m wieder aus dem Bruch heraus und auf den Wanderweg zurückführt.

Die letzten 10 km bis nach Andernach, meinem ersten Etappen-Ziel, waren schnell verflogen. Ich genoss tolle Aussichten, selbstverständlich gab es auch noch einen weiteren Berg zu erklimmen, der mir einiges abverlangte. Bei Namedy traf ich einen älteren Herrn auf einem rostigen Fahrrad. Er trug einen (ur)alten abgewetzten Anzug und seine Haut war ledern – so braun gebrannt war er. Er sprach mich wegen des großen Rucksacks an und fragte, was ich mache.

Dabei erzählte er, dass er vom Flaschen sammeln kommt und schon seit vielen Jahren im Wald wohnt. Das war unheimlich – zumal ich bis dahin keine Menschenseele getroffen hatte! Er wollte mir unbedingt zeigen, wie er dort lebt. Ich winkte ab und um ihn loszuwerden, verschenkte ich meine letzten Zigaretten, was zum Glück auch funktionierte. Er fuhr glückselig davon und ich konnte die letzten Kilometer bis Andernach hinein in Angriff nehmen.

Die essbare Stadt Andernach

Das offizielle Etappenende liegt außerhalb von Andernach, von dort läuft man noch 3-4 km in den Ort. Zum Einlauf in die essbare Stadt tat sich der Himmel auf und da mein Hotel direkt am Rhein lag, kehrte ich zuerst in den gegenüberliegenden Biergarten ein. 🙂 Nachdem ich mich gestärkt hatte, checkte ich im Hotel ein und unternahm anschließend noch einen Rundgang durch die Geschichte Andernachs. Andernach beherbergt sehr viele historische Zeitzeugen. Große Teile der Stadtmauer sind noch gut erhalten. Das „Rheintor“ befand sich direkt neben meinem Hotel. Es war einst der repräsentative Eingang der Stadt vom Rhein aus.

Außerdem wird das Örtchen auch als „die essbare Stadt“ bezeichnet. Denn überall im Ort befinden sich kleine und öffentliche Obstanbauten. Das bedeutet: Man darf sich einfach bedienen. Der Kaltwassergeysir war pandemiebedingt leider geschlossen. Dafür sah ich zum ersten Mal frisch geschlüpfte Schwanenbabys live. Mitten im Park vor dem Hotel! ❤️

So endete mein erster Tag auf dem RheinBurgenWeg nach rund 25 km (mit Zuwegen).

Details zur 3. Etappe des RheinBurgenWeg

Die dritte Etappe des Fernwanderweges führt auf rund 20 km (ohne Zuwege) von Bad Breisig nach Andernach. Start ist der Bahnhof in Bad Breisig und Ziel ist der Bahnhof in Andernach. Rund 900 Höhenmeter aufwärts gilt es zu überwinden. Wanderer sollten über eine gute Kondition verfügen, an einigen Stellen ist Trittsicherheit gefragt. Es ist mit einer Gehzeit von sechs Stunden zu rechnen.

Eine Übersicht über den gesamten RheinBurgenWeg und alle seine Etappen findest du hier.

Anreise

Beide Bahnhöfe sind mit dem RE 5 bzw. dem RB 26 zu erreichen, welche jeweils stündlich fahren. Die Rückfahrt von Andernach nach Bad Breisig dauert etwa 10 Minuten. Wer mit dem Auto anreist, kann an beiden Bahnhöfen parken.

Abkürzungsmöglichkeiten

Wer die Etappe des RheinBurgenWegs abkürzen möchte, kann dies nach ca. 5 km in Brohl oder nach ca. 15 km in Namedy tun. Ausgeschilderte Zuwege führen zum jeweiligen Bahnhof.

Schutzhütten/Einkehr

  • Bad Breisig (im Ort)
  • Brohl (im Ort)
  • Schutzhütte an der Eselstreppe (nach ca. 1,5 Std/6 km)
  • Aussichtspunkt bei Knopshof (etwas abseits des Weges, nach ca. 2,5 Std./10 km)
  • mehrere Schutzhütten hinter Namedy
  • Andernach (im Ort)

Unterkünfte & Wandern ohne Gepäck

Wer in Eigenregie eine mehrtägige Wanderung auf dem RheinBurgenWeg unternehmen möchte, findet sowohl in Bad Breisig wie auch in Andernach einige Pensionen und Hotels. Ich übernachtete im „Hotel zum Anker“ in Andernach und war dort sehr zufrieden. 🙂

Alternativ dazu bietet die Romantischer Rhein Tourismus GmbH zwei Pauschalangebote auf dem RheinBurgenWeg „Wandern ohne Gepäck“ im unteren Mittelrheintal und im oberen Mittelrheintal an.

RheinBurgenWeg Rundwege

Entlang des Rheinsteigs und des RheinBurgenWegs befinden sich insgesamt 25 Premiumrundwege. In Bad Breisig startet die Rundtour „Breisiger Ländchen“ mit rund 17 km.

Kartenmaterial, Höhenprofil und GPS

Zur Planung unserer Wanderungen auf dem RheinBurgenWeg nutze ich den Rother Wanderführer „Rheinsteig – RheinBurgenWeg“* und die Leporello Wanderkarte „RheinBurgenWeg“*.

GPX-Track bei Komoot

Du kannst dir die Route als GPX-Track herunterladen oder direkt über Komoot speichern und loswandern.

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Tag 2, Andernach bis Bassenheim: Walkling on Sunshine!

Die vierte Etappe des RheinBurgenWeg ist nicht besonders spektakulär und theoretisch auch nicht besonders schwer zu gehen. Anstregend wird der Abschnitt nur je nach Wetterlage. Denn es gibt unterwegs keinen Schatten und auch keine Einkehrmöglichkeiten. Sonnenschutz und ausreichend Getränke sind also Pflicht.

Die Fakten

Länge:13,5 km
Aufstieg:250 m
Abstieg:200 m
Route:Andernach - Bassenheim
Schwierigkeit:leicht
Reine Gehzeit:4 Stunden
Start:Bahnhof Andernach
(Parken: Bahnhofstraße 39, 56626 Andernach)
Ziel:Bassenheim
(Haltestelle: Bassenheim, Kirche)
Zurück zum Start:Mit dem Bus 350 bzw. 359 nach Koblenz Hbf (ca. 30 Min.), von dort mit dem RB 26/RE 5 zum Bahnhof Andernach (ca. 15 Min.)

RheinBurgenWeg, Etappe 4: Andernach bis Bassenheim

Ich stand mit meinem ersten Kaffee auf dem Balkon des Hotels und blickte direkt auf Gevatter Rhein. Auf der linken Seite sah ich Wolken, die sich stellenweise auflockerten und blauen Himmel durchblitzen ließen. Zur Rechten gab es nichts zu sehen. Also: NICHTS! Eine dicke Wolkenwand schob sich über den Ort, den Fluss und die dahinterliegenden Hügel. Andernach war förmlich von der Außenwelt abgeschnitten. Ich erwischte mich noch bei dem Gedanken: »Gibt es hier jemals schönes Wetter?«, ehe ich mich auf mein Zimmer begab und mein Geraffel zusammensuchte.

Nach einem leckeren Frühstück checkte ich aus und ging direkt neben dem Hotel durch das mächtige Rheintor: 150 km to Goal. Von dort führte der Zuweg ca. 3 km bergan, bis das offizielle Ende der dritten Etappe – mein Startpunkt – erreicht wurde. Für heute hatte ich mir den vierten und fünften Abschnitt des RBW vorgenommen. Also rund 30 km über Bassenheim nach Winningen an der Mosel.

Mohn, andere Wildblumen und ein Steinbruch

Wie der Teufel es wollte, riss zwischenzeitlich der Himmel auf. Die Sonne knallte auf mich herab, als ich den Schotterweg betrat, der mich in die Felder führte. In der Theorie freute mich das Wetter sehr, praktikabel war es für den heutigen Tag jedoch ganz und gar nicht, denn: Der RheinBurgenWeg verläuft bis Bassenheim fast ausschließlich über offene Feldwege. Zunächst fand ich das schön. Zwischen dem Getreide wuchs Mohn (MOHN! ❤️) und auch andere wilde Blumen. Ich passierte einen Steinbruch, genoss den Rundumblick … Doch die Sonne machte mir bald zu schaffen.

Bei Miesenheim wanderte ich ein kurzes Stück entlang der Nette. Schließlich gelangte ich an Obstplantagen, wo ich im Schatten eines kleinen Baumes pausierte. Am liebsten hätte ich die Pause noch länger hinausgezögert, aber es half nichts: Ich musste wieder auf die Piste und damit in die Sonne. Nach weiteren fünf Kilometern übers Feld erreichte ich Bassenheim. Völlig ausgelaugt entschied ich die zweite Etappe nicht mehr zu gehen. Wer an den Kölnpfad Ultrawanderungen teilnimmt, weiß, was gemeint ist, wenn ich hier das Wort »Todeszone *« gebrauche …

*Die »Todeszone« bezeichnet einen Abschnitt auf dem Kölnpfad, auf dem es ebenfalls rund 15 km über offenes Feld geht. Da die Ultrawanderungen im Sommer stattfinden, ist es in der Regel sehr heiß, daher ist dies die Stelle mit der höchsten Ausstiegsrate. Die Todeszone!

Bassenheim, Stipvisite in Koblenz & Winningen

In Bassenheim entdeckte ich sofort die Bushaltestelle, wo der Bus nach Koblenz fuhr. Dort nutze ich die Gelegenheit, um kurz in einen Supermarkt zu springen, einen Bummel bis zum Rhein zu unternehmen und einen Blick auf die Burg zu werfen, in der ich morgen übernachten würde. 🙂 Schließlich brachte mich die Bahn nach Winningen. Da ich zuvor noch nicht an der Mosel war, war ich auf hellauf begeistert über dieses schöne Fleckchen Erde. ❤️

Mindestens genauso begeistert war ich aber von Winningen selbst. So ein schöner kleiner historischer Weinort! Einmalig und auch witzig fand ich den Ortsrundfunk von Winningen (Hörprobe). Er wird auf rund 200 Lautsprechern im ganzen Ort übertragen, verteilt die wichtigsten Nachrichten aus dem Dorf und das gleich mehrfach am Tag. 🙂

Nach der heißersehnten Dusche und leckerem Essen mit Wein ging es natürlich noch auf Ortserkundung:

Ach ja: Und die Frage mit dem schönen Wetter wurde mit diesem auch Tag geklärt! 😉

Details zur 4. Etappe des RheinBurgenWeg

Die vierte Etappe des Fernwanderweges führt auf rund 15 km (ohne Zuwege) von Andernach nach Bassenheim. Start ist der Bahnhof in Andernach und Ziel ist die Ortsmitte von Bassenheim. Nenneswerte Höhenmeter gilt es nicht zu überwinden. Wie oben schon erwähnt: Sonnenschutz und ausreichend Getränke nicht vergessen! Es ist mit einer Gehzeit von vier Stunden zu rechnen.

Eine Übersicht über den gesamten RheinBurgenWeg und alle seine Etappen findest du hier.

Anreise

Andernach ist mit dem RE 5 bzw. dem RB 26 zu erreichen, welche jeweils stündlich fahren. Die Rückfahrt von Bassenheim (Bus) nach Andernach (Bahn) dauert etwa 60 Minuten – mit Umstieg in Koblenz.

TIPP: Wer mit dem Auto anreist, parkt morgens in Koblenz am Bahnhof und fährt mit der Bahn nach Andernach. So spart ihr euch nachmittags die unnötige Wartezeit für den Anschluss. (Parken: Parkplatz, Bahnhofpl. 1, 56068 Koblenz oder Bahnhofpl. 7, 56068 Koblenz)

Abkürzungsmöglichkeiten

Wer die Etappe des RheinBurgenWegs abkürzen möchte, kann dies nach ca. 7 km in Miesenheim tun. Der RBW führt direkt am Bahnhof vorbei.

Schutzhütten/Einkehr

  • Andernach (im Ort)
  • Bassenheim (im Ort)

Unterkünfte & Wandern ohne Gepäck

Wer in Eigenregie eine mehrtägige Wanderung auf dem RheinBurgenWeg unternehmen möchte, findet sowohl in wie auch in Andernach, wie auch in Bassenheim einige Pensionen und Hotels. Ich übernachtete in Winningen im „Weingasthaus zum Fährhof„. Das war soweit in Ordnung, allerdings war das Haus extrem hellhörig und im Haus selbst und drumherum war es auch nicht so ganz leise.

Kartenmaterial, Höhenprofil und GPS

Zur Planung unserer Wanderungen auf dem RheinBurgenWeg nutze ich den Rother Wanderführer „Rheinsteig – RheinBurgenWeg“* und die Leporello Wanderkarte „RheinBurgenWeg“*.

GPX-Track bei Komoot

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Tag 3: Winningen bis Koblenz (Rittersturz): Mit Petrus auf dem Weinberg

Meine erste Weinbergerklimmung und die erste Übernachtung auf einer Burg: Zwei Highlights an einem Tag. Aber da war auch noch das traumhaft schöne Wetter, der sagenhafte Sonnenuntergang und das tolle Essen … Lest einfach selbst.

Die Fakten

Länge:15 km
Aufstieg:460 m
Abstieg:390 m
Route:Winningen - Koblenz
Schwierigkeit:mittel
Reine Gehzeit:5 Stunden
Start:Bahnhof Winningen
(Parken: Am Bahnhof)
Ziel:Koblenz Rittersturz
(Parken: Parkplatz Rittersturz)
Zurück zum Start:Von Koblenz Rittersturz laufen bis Oberwerth, CGM ARENA/Stadion oder Koblenz, CGM ARENA/B 9 (ca. 15 Min.), mit dem Bus 5/15 oder 670 bis Koblenz Hbf (ca. 10 Min.), von dort mit dem RB 81 bis Winningen Bahnhof (15 Min.)

RheinBurgenWeg, Etappe 6: Winningen bis Koblenz

Der dritte Tag meiner Wanderung im Mittelrheintal begann (wie gewohnt) grau. In der Nacht hatte es geregnet und von dem schönen Wetter des gestrigen Tages spürte ich nur noch die Hitze in den Räumen. Außerdem sollte es donnern und blitzen – bereits ab Mittag. Und ich stellte leise infrage, ob ich das mit dem loswandern heute überhaupt …? Was tut man, wenn man sich der Witterung unsicher ist? Man erkundigt sich bei Einheimischen: In diesem Fall die Hotelbesitzerin! 🙂 Nach ihrem Okay und mit dem Wissen, dass ich schlimmstenfalls ab Koblenz-Güls in den Zug steigen könnte, marschierte ich los. 135 km to Goal (+ 15 für die ausgelassene Etappe).

Zunächst führte mich der Weg eine Weile durch das wunderschöne Winningen. Am historischen Bahnhof vorbei leitete der RBW mich zum Ortsausgang und in die Felder. Vor mir bauten sich die Weinberge in Steillage auf, welche ich gestern auf der Bahnfahrt schon bestaunte. Einen davon galt es zu erklimmen: Wow! Der RheinBurgenWeg schickte mich in die Regenrinne des Steilhangs. Zuerst war ich irritiert und kontrollierte, ob der Weg hier wirklich …?

Laut GPS-Track war aber alles richtig und dementsprechend steil kletterte ich aufwärts. Was für ein Erlebnis: Der erste Weinberg! ❤️ (Spoiler: Es war nicht der Letzte! 🙂 ) Ab dem zweiten Querweg ging es auf der Ebene weiter. Der Wanderweg führte stellenweise unmittelbar an den Reben entlang. Direkt darunter verläuft der geteerte Weg, für welchen ich mich nach einiger Zeit entschied, weil ich dort schneller vorankam. Zwischenzeitlich zogen richtig dicke Wolken auf und ich wollte keinesfalls alleine zwischen dem Wein stehen, falls Petrus die Schleusen öffnet oder gar Emotionen freilässt!

Der Teerweg mündete schließlich in Obstwiesen, wo der RheinBurgenWeg mich sanft ins Tal und bis runter an die Mosel nach Koblenz-Güls leitete.

Koblenz-Güls und Koblenzer Stadtwald

In manchen Wanderführen endet die 6. Etappe in Güls, ich wanderte aber noch 9 km weiter bis Koblenz-Rittersturz. Auf dem Fußweg einer Eisenbahnbrücke gelangte ich über die Mosel, um auf der anderen Seite erneut in die Hänge aufzusteigen. Ein schmaler Pfad führte an Schrebergärten vorbei bergan. Oben angekommen traf ich auf den Moselhöhenweg, welcher entlang der Hangkante einige Kilometer parallel zum RBW verläuft. Hübsche Ausblicke inklusive! Schließlich stieg ich im Koblenzer Stadtwald noch weiter in die Höhe.

Ich erreichte die Schwedenschanze. Etwas später, bei Forsthaus Kühkopf, besteht die Möglichkeit, einen Abstecher zum Fernmeldeturm Koblenz zu unternehmen – was ich natürlich auch tat. Er trohnt im Stadtwald auf dem Gipfel des Kühkopfs. Bei gutem Wetter sieht man ihn in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz. Auf schmaleren und breiteren Waldwegen gelangte ich schließlich an das Ziel meiner heutigen Etappe, den Aussichtspunkt Rittersturz.

Rittersturz

Am Rittersturz genoss ich zum Abschluss meiner Wanderung noch einen Blick in das Mittelrheintal und tauche in die Historie des Ortes ein. An dieser Stelle stand einst das »Hotel Rittersturz«, in denen Oberhäupter sich über die Bildung eines westdeutschen Staates berieten. Die legendäre Rittersturz-Konferenz legte somit den Grundstein auf dem Weg zum Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und zu deren Gründung.

Vom Aussichtspunkt aus führt der Zuweg ca. 1 km weiter bergab, bis ich die Bundesstraße und damit die Bushaltestelle erreiche.

Festung Ehrenbreitstein

Für den heutigen Tag buchte ich mich in der Jugendherberge Ehrenbreitstein zur Übernachtung ein. So fuhr ich mit dem Bus zum Koblenz Hbf und bummelte bis zum Deutschen Eck – wo gerade eine Demo stattfand. Es war richtig komisch in der Pandemie so viele Menschen dicht an dicht zu sehen … Am Denkmal hielt ich mich daher nicht lange auf, erkundete Koblenz und pausierte in einem der Biergärten … Ihr seht es an den Fotos: Von Wolken oder gar Gewitter war plötzlich nichts mehr zu sehen.

Mit einer der letzten Seilbahnen (17.30 Uhr) schwebte ich zur Festung hinauf. Der Eintritt in die Burg ist für JH-Gäste kostenfrei. Durch die Mauern der alten Wehranlage lief ich zur Aussichtsplattform (WOW – der Ausblick!) und direkt links davon befindet sich die Jugendherberge. Leider war in der Festung selbst schon alles geschlossen, was man sich hätte ansehen können. Wahnsinnig freute mich das Restaurant, welches ich im Schlosshof entdeckte und in dem ich noch ein Plätzchen ergattern konnte. Hier nahm ich eine der besten Mahlzeiten ever auf meiner Mehrtageswanderung ein.

Aber man muss zeitig erscheinen: Die Küche schließt um 18 Uhr.

Am Abend, als alle externen Gäste das Gelände verlassen hatten, ging ich in der Burg spazieren. ❤️ Richtig cool! Einen tollen Sonnenuntergang gab es ebenfalls zu beobachten. 🙂

Klar war: Hier übernachte ich früher oder später noch einmal – es gibt so viel zu sehen.

(SPOILER: Hab ich vor ein paar Tagen gebucht! 😉 )

Details zur 6. Etappe des RheinBurgenWeg

Die sechste Etappe des Fernwanderweges führt auf rund 15 km (ohne Zuwege) von Von Winningen nach Koblenz (Rittersturz). Start ist der Bahnhof in Winningen und Ziel ist der Aussichtspunkt Rittersturz. Es gibt rund 500 Höhenmeter zu überwinden, am Weinberg ist Trittsicherheit gefragt.

Eine Übersicht über den gesamten RheinBurgenWeg und alle seine Etappen findest du hier.

Anreise

Winningen ist mit dem RE 81 zu erreichen. Die Rückfahrt von Koblenz dauert etwa 45 Minuten – mit Umstieg in Koblenz Hbf.

TIPP: Parkt euer Auto morgens in Koblenz am Bahnhof und fahrt mit dem RB 81 nach Winningen. So spart ihr euch nachmittags die unnötige Wartezeit für den Anschluss. (Parken: Parkplatz, Bahnhofpl. 1, 56068 Koblenz oder Bahnhofpl. 7, 56068 Koblenz)

Abkürzungsmöglichkeiten

Wer die Etappe des RheinBurgenWegs abkürzen möchte, kann dies nach ca. 6 km in Koblenz-Güls tun.

Schutzhütten/Einkehr

  • Winningen (im Ort)
  • Güls (z.B. Kiosk mit Sitzmöglichkeiten an der Moselbrücke)
  • Koblenz (im Ort)

Unterkünfte & Wandern ohne Gepäck

Wer in Eigenregie eine mehrtägige Wanderung auf dem RheinBurgenWeg unternehmen möchte, findet sowohl in wie auch in Winningen, wie auch in Koblenz einige Pensionen und Hotels. Ich übernachtete in der Jugendherberge „Festung Ehrenbreitstein“ und war total zufrieden. Die meisten JHs in Rheinland-Pfalz sind mittlereile so gut ausgestattet, wie ein günstiges Hotel.

Kartenmaterial, Höhenprofil und GPS

Zur Planung unserer Wanderungen auf dem RheinBurgenWeg nutze ich den Rother Wanderführer „Rheinsteig – RheinBurgenWeg“* und die Leporello Wanderkarte „RheinBurgenWeg“*.

GPX-Track bei Komoot

Du kannst dir die Route als GPX-Track herunterladen oder direkt über Komoot speichern und loswandern.

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Tag 4: Koblenz (Rittersturz) bis Rhens: Romantisches Märchenschloss über dem Rhein

Das Highlight auf dieser sehr waldreichen Etappe von Koblenz nach Rhens ist Schloss Stolzenfels, davor und danach gilt es ein paar Höhenmeter zu absolvieren. Aber auch kurz vor Ende der Etappe gibt es etwas abseits des Weges noch etwas zu entdecken: Den Königsstuhl.

Die Fakten

Länge:13,5 km
Aufstieg:560 m
Abstieg:620 m
Route:Koblenz - Rhens
Schwierigkeit:mittel
Reine Gehzeit:4 Stunden
Start:Koblenz Rittersturz
(Parken: Parkplatz Rittersturz)
Ziel:Rhens Bahnhof
(Parken: P1, Am Rhein, 56321 Rhens)
Zurück zum Start:Von Rehns Bf mit dem RB 26 bis Koblenz Hbf (6 Min.), mit dem Bus 5/15 oder 670 bis CGM ARENA/Stadion oder Koblenz, CGM ARENA/B 9 (ca. 10 Min.), von dort laufen bis Parkplatz Rittersturz (ca. 15 Min.)
GPX-Track:(folgt)

RheinBurgenWeg, Etappe 7: Koblenz bis Rhens

Der vierte Tag meiner Wanderung war gleichzeitig auch Besuchstag! ❤️ Herr Meyer brach schon ganz früh aus dem Ruhrpott auf, um mich mit der ersten Seilbahn in Empfang zu nehmen. 🙂 Diesmal erwischte ich sogar die Gondel mit der Nr. 17. Sie ist die einzige Kabine, der ein Glaselement im Boden eingebaut wurde und so einen Panoramablick in wirklich alle Richtungen bietet. Das Wetter ließ allerdings ein wenig zu wünschen übrig. Es regnete als ich von der Festung herabschwebte …

Nach einem großen Hallo unternahmen wir noch einen kurzen Abstecher zum Deutschen Eck, bevor wir zu unserem Startpunkt, dem Rittersturz aufbrachen. 120 km to Goal (+ 15 für die ausgelassene Etappe). Der Zuweg am Rhein entlang verlängert die Tour um knapp 5 km. Mit der Ankunft am Aussichtspunkt ließen wir auch schon das erste Hügeli hinter uns. Von dort wanderten wir auf Waldwegen und schmalen Pfaden an der Hangkante in Richtung Rhens. Nach zwei Stunden erreichten wir Schloss Stolzenfels, welches wir aber schon lange vorher sehen konnten.

Schloss Stolzenfels

Bevor wir auf das als »herausragendstes Werk der Rheinromantik« bezeichnete Bauwerk stießen, finden wir noch mehrere Vorburgen am Weg. Von innen konnten wir das Schloss leider nicht besichtigen. Aufgrund von Corona-Regeln hätte wir 90 Minuten warten müssen … Herr Meyer und ich durften aber auch ohne Führung hinein und schauten den majestätischen Innenbereich von außen an.

Schon im 13. Jahrhundert stand an dieser Stelle die erste Burg. Im Lauf der Zeit wechselte sie oftmals den Besitzer, zuletzt baute man sie zur Zollburg aus. Im Dreißigjährigen Krieg besetzte man Stolzenfels mehrfach und schließlich zerstörten die Franzosen das Bauwerk Ende des 17. Jahrhunderts. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Mauern wieder aufgebaut und die Ruinen in ein Schloss verwandelt.

Königsstuhl und Einlauf in Rhens

Vom Schloss aus wanderten wir über den Zuweg auf den Hauptweg zurück. Bis nach Rhens brauchten wir von dort knapp 2 Stunden. An der Stelle der Wegtrennung der beiden hier verlaufenden Jakobswege erklärte sich mir auch, warum die Muscheln auf den Camino-Schildern mal so und mal so aussahen: Es sind ZWEI Caminos. 🙂 Unterwegs fanden wir noch eine hübsche Panoramabank an einem Feld, die wir zum Pausieren nutzen.

Über einen steilen Serpentinenpfad gelangen wir schließlich in Richtung Rhein. Kurz vor dem Etappenende gönnten wir uns den Abstecher zum Königsstuhl. Auf dem steinernen Thron kröhnte man im Mittelalter Könige, später leisteten Herrscher dort ihren Treueeid. Nach seiner Zerstörung Anfang des 19. Jahrhunderts wurde er an einer anderen Stelle neu errichtet.

In die Altstadt von Rhens gelangten wir durch das Viehtor. Viele schöne alte Fachwerkhäuser säumen den Marktplatz um den Biergarten herum, in dem wir uns niederließen. 🙂

Details zur 7. Etappe des RheinBurgenWeg

Die siebte Etappe des Fernwanderweges führt auf rund 15 km (ohne Zuwege) von Von Koblenz (Rittersturz) nach Rhens. Start ist Aussichtspunkt Rittersturz und Ziel der Markplatz von Rhens. Es gibt rund 600 Höhenmeter zu überwinden, die wir aber kaum wahrgenommen haben.

Eine Übersicht über den gesamten RheinBurgenWeg und alle seine Etappen findest du hier.

Anreise

Parkt euer Auto morgens in Koblenz am Bahnhof und fahrt mit dem Bus zur CGM ARENA, von dort ca. 15 Minuten laufen bis Rittersturz. So kommt ihr Nachmittags mit 6 Min. Fahrt ab Rhens zum Auto zurück aus. (Parken: Parkplatz, Bahnhofpl. 1, 56068 Koblenz oder Bahnhofpl. 7, 56068 Koblenz).

Abkürzungsmöglichkeiten

Wer die Etappe des RheinBurgenWegs abkürzen möchte, kann dies nach ca. 6 km in Koblenz-Güls tun.

Schutzhütten/Einkehr

  • Koblenz (im Ort)
  • Rhens (im Ort)

Unterkünfte & Wandern ohne Gepäck

Wer in Eigenregie eine mehrtägige Wanderung auf dem RheinBurgenWeg unternehmen möchte, findet sowohl in wie auch in Winningen, wie auch in Koblenz einige Pensionen und Hotels.

Kartenmaterial, Höhenprofil und GPS

Zur Planung unserer Wanderungen auf dem RheinBurgenWeg nutze ich den Rother Wanderführer „Rheinsteig – RheinBurgenWeg“* und die Leporello Wanderkarte „RheinBurgenWeg“*.

GPX-Track bei Komoot

Du kannst dir die Route als GPX-Track herunterladen oder direkt über Komoot speichern und loswandern. Die Höhenmeterangaben bei Komoot stimmen nicht, daher die separate Angabe im Blog.

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Bei ‚Ausgelatschte Schuhe. Das Wanderblog.‘ schreibt Bina über Wander-, Berg- und Gipfeltouren. Neben Tipps zur Ausrüstung und Planung von Wanderungen, berichtet sie über Reisen und Kurztrips. Sie bloggt seit 2008 auf verschiedenen Plattformen, liebt Kaffee, die Berge und die Natur. Sie ist Texterin und Wanderbloggerin.

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